Anrüchiger Dank

Manchmal gibt es Fundraising-Ideen, bei denen sträuben sich die Nackenhaare. Leider funktionieren sie und ebenso leider nur ein einziges Mal.

Lindsay Boswell berichtet auf der Fundraising-Plattform SOFII von einem Dankmail der britischen Operation Raleigh, einer Benefizorganisationen, die junge Leute ans Ende der Welt führt, um sie zu sich selbst finden zu lassen. Ausgedacht scheinen sich diese wunderbaren Erfahrungen ehemalige Militärs, etwa Colonel John Blashford-Snell, der auch auf der Website abgebildet ist. Offenbar hat es ein erfolgreiches Mailing ihn an Firmen gegeben, und der Dank der Organisation für die Spenden kam auf einem besonderen Medium, nämlich handgeschrieben auf Toilettenpapier. Diese originelle Idee scheint wiederum zahlreiche neue Spenden ausgelöst zu haben, so dass das Dankmailing zu einem der erfolgreichsten der Organisationen wurde.

Leider ist diese schöne Idee nicht beliebig kopierbar. Stellen Sie sich vor, dass jede einigermaßen fortschrittliche deutsche Nonprofit-Organisationen nun Toilettenpapier zum Dank an spendable Firmen schickt. Die Mitarbeiter müssen dann bei jedem Gang zum stillen Örtchen aufpassen, welche gemeinnützige Organisationen sie bei dem nötigen Reinigungsritual gerade vor und gleich wieder hinter sich haben.

Dankmail auf Toilettenpapier

Das Dankmail der Operation Raleigh.

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