Kleine Projekte sind die Zukunft des Fundraisings

Die Welt ist klein geworden; die Fundraisingprojekte auch. Nicht nur die Global Players zählen, sondern auch die zehntausende von Initiativen gegenseitiger Hilfe, wie etwa die Kenia Kinder Hilfe im hessischen Oberursel, die aus einem Urlaub in der kenianischen Tourismusmetropole Mombasa entstand und mittlerweile zwei Schulen, ein Waisenhaus, einen Kindergarten und Werkstätten zur Berufsausbildung eingerichtet hat. Das alles mit 67 Mitgliedern, die das Gründerpaar Lutz und Mathilde Krücke nach Malindi, 120 km von Mombasa an der kenianischen Nordküste gelegen, begleiten, eifrig mit aufbauen helfen, für einen Kenia Jambo Lauf spenden und mit Dorfnamen wie Yembe, Langobaya und Viriko ganz selbstverständlich umgehen. Auch Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum macht mit. Lutz Krücke hält die Spender durch E-Mails und schöne Fotos aus den Hilfsprojekten bei Laune. Jeder kann hinreisen und sich anschauen, was läuft. Praktikanten, die vor Ort mithelfen wollen, sind willkommen.

Lutz und Mathilde Krücke lassen keine Gelegenheit aus zum fundraisen. Sie gehen am liebsten dahin, wo schon Publikum ist, zum Beispiel am letzten Sonntag zum Tag der Offenen Tür des Landwirtschaftlichen Fördervereins Oberursel und jedes Wochenende zum Maislabyrinth von Landwirt Bickert, durch das Scharen von Eltern mkt Kindern irren, die efrig Fragen über Afrika nachspüren, die auf im Maisfeld verstreuten Infotafeln beantwortet werden.

Informationsstunde im Freien. Die Kinderhilfe hat ein typisches kenianisches Klassenzimmer aus Lehm nachgebaut, und Lutz Krücke zeigt jung und alt Bilder aus den Hilfsprojekten, um die Herzen und die Unterstützung der Besucher des Landwirtschaftstags in Oberursel zu gewinnen.

Kenia Kinder Hilfe Lutz Krücke

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3 Antworten to “Kleine Projekte sind die Zukunft des Fundraisings”

  1. ausbildung in den slums Says:

    wir kommen gerade aus mombasa zurück mit frau dagmar staab.

    sie hatte dieses jahr ihr 25 jubiläum ihrer vielseitigen arbeit in mombasa und umgebung.
    charity-work , mama dagmar hilft behinderten kindern und familien ihre kinder in die schule schicken zu können ,wo die kinder auch eine warme mahlzeit bekommen.40 kinder bekommen so eine gute ausbildung um sich später selbst ernähren zu können. die kinder brauchen schuluniformen um die schulen besuchen zu können. viele patenschaften sind notwendig um dies alles bewerkstelligen zu können.
    Viele menschen aus den slums haben durch spenden heute ein dach über dem kopf. die menschen sind wieder motiviert zu arbeiten. dazu braucht es sehr viel geduld und anleitung.auch mal einen tritt in den allerwertesten.
    frau staab hat ihnen gezeigt wie zement gemischt wird und gemauert ,estrich aufgebracht wird ,daß alles schön glatt wird.werkzeug für holzarbeiten organisiert um tische und bänke herzustellen.
    es dauert sehr ,sehr lange bis die menschen dort begreifen, daß sie selbst für ihre familien sorgen müssen und das auch können.
    hilfe zur selbsthilfe zu geben ist entsetzlich mühsam,aber frau staab gibt nicht auf. sie bräuchte jetzt professionelle hilfe weil sie es allein nicht mehr schaffen kann.
    vor ort haben wir ganz unverhofft hilfe bekommen von einflußreichen menschen ,sogar mit dem polizeipräsidenten von mombasa mußte frau staab sich anlegen,um ihre kinder aus dem gefängnis zu holen ,sie hatten nichts getan und sind der willkür der dortigen polizei gnadenlos ausgeliefert.das alles braucht viel viel kraft.
    nur mit großem gottvertrauen ,tiefem glauben und liebe zu den menschen ist das alles zu bewerkstelligen.

  2. Dr. Christoph Müllerleile Says:

    Und worin soll die professionelle Hilfe bestehen?

  3. Thomas Kopfer Says:

    Es hat schon immer kleine, mittlere und große Projekte gegeben. Damit ist diese Behauptung eher ein Wunsch oder momentane Beobachtung.

    Ursache für mehr Projekte – auch kleine – liegen in einer Gesellschaft, die ärmer wird, zumindest die ganz Armen und Reiche immer „kälter“ gegenüber den Abgehängten. Auch viele Staaten sind nahe der Überschuldung, überlassen den Bürgern sich selbst.

    Fundraising, wenn zu sehr durch sog. professionelle Betriebswirt zum effektiven Geldmachen degeneriert, könnte gut gemacht zum erneuten langfristigen Zusammenhalt, Kooperation und Wettbewerb und zur Überwindung der Finanz- und Sinnkrise
    beitragen.

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