US-Fundraiser pessimistisch

Noch nie seit Beginn des Philanthropic Giving Index (PGI) des Center on Philanthropy der Indiana University im Jahre 1989 haben sich Fundraiser in den USA so pessimistisch über die aktuellen Aussichten des Fundraisings geäußert wie Ende 2008. Auch Mitte 2009 meinten noch 86 Prozent der Untersuchungsteilnehmer, dass die Wirtschaft gegenwärtig einen negativen oder sehr negativen Einfluss auf das Fundraising ausübe. Fast 60 Prozent erwarteten, dass diese negative Auswirkung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den nächsten sechs Monaten anhält, während 23 Prozent hofften, die Entwicklung der Wirtschaft werde während dieser Zeit einen positiven Einfluss ausüben.
Die Erwartungen der Fundraiser an die Entwicklung sind optimistischer als noch vor sechs Monate, bleiben aber unter dem Mittelwert von 82,1 Prozent während des 11-jährigen Zeitraums der Vergleichsstudie. Der Philanthropic Giving Index (PGI), der ähnlich dem US-Verbrauchervertrauensindex aufgebaut ist, stützt sich allerdings nur auf die Angaben eines repräsentativ ausgewählten Querschnitts von 188 Fundraisern und Fundraising-Beratern.
Die höchsten Erwartungen an die Verbesserungen des Fundraising-Klimas bestehen bei Fundraisern in religiösen, bildungsbezogenen und Gesundheitsorganisationen und bei deren Beratern. Am niedrigsten sind sie bei Fundraising-Experten gesellschaftlicher, umwelt- und tierschutzbezogener und auf internationale Hilfe ausgerichteter Organisationen, künstlerischer Gruppen und sozialer Einrichtungen.
Externe Berater von Non-Profit-Organisationen sind deutlich pessimistischer, als angestellte Fundraiser.
57 Prozent der Fundraiser behaupteten, ihre Organisationen hätten 2008 mehr Geld oder zumindest die gleichen Summen wie 2007 erhalten, während 39 Prozent das Gegenteil feststellten.
Ähnliche Ergebnisse brachte die 8. Jährliche State-of-Fundraising Survey der Association of Fundraising Professonals (AFP), bei der knapp 46 Prozent der teilnehmenden Organisationen angaben, 2008 mehr Spenden als 2007 eingenommen zu haben, der niedrigste Wert in den acht Jahren, seit die Untersuchung läuft. 40 Prozent der Organisationen gaben an, weniger als 2007 bekommen zu haben, mehr als in den Jahren zuvor. 14 Prozent sprachen von ungefährem Gleichstand.
Für Deutschland gibt es solche Untersuchungen nicht. Es würde sich aber auf jeden Fall lohnen, wenn zum Beispiel der Fundraising Verband solche Indizes für die Zukunft schaffen könnte. Eine gute Grundlage wäre eine repräsentative Beteiligung an der Benchmark-Studie des Verbands.
Noch nie seit Beginn der Erhebung des Philanthropic Giving Index (PGI) des Center on Philanthropy der Indiana University im Jahre 1989 haben sich Fundraiser in den USA so pessimistisch über die aktuellen Aussichten des Fundraisings geäußert wie Ende 2008. Auch Mitte 2009 meinten noch 86 Prozent der Untersuchungsteilnehmer, dass die Wirtschaft gegenwärtig einen negativen oder sehr negativen Einfluss auf das Fundraising ausübe. Fast 60 Prozent erwarteten, dass diese negative Auswirkung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den nächsten sechs Monaten anhält, während 23 Prozent hofften, die Entwicklung der Wirtschaft werde während dieser Zeit einen positiven Einfluss ausüben.
Die Erwartungen der Fundraiser an die Entwicklung sind optimistischer als noch vor sechs Monate, bleiben aber unter dem Mittelwert von 82,1 Prozent während des 11-jährigen Zeitraums der Vergleichsstudie. Der Philanthropic Giving Index (PGI), der ähnlich dem US-Verbrauchervertrauensindex aufgebaut ist, stützt sich allerdings nur auf die Angaben eines repräsentativ ausgewählten Querschnitts von 188 Fundraisern und Fundraising-Beratern.
Die höchsten Erwartungen an die Verbesserungen des Fundraising-Klimas bestehen bei Fundraisern in religiösen, bildungsbezogenen und Gesundheitsorganisationen und bei deren Beratern. Am niedrigsten sind sie bei Fundraising-Experten gesellschaftlicher, umwelt- und tierschutzbezogener und auf internationale Hilfe ausgerichteter Organisationen, künstlerischer Gruppen und sozialer Einrichtungen.
Externe Berater von Non-Profit-Organisationen sind deutlich pessimistischer, als angestellte Fundraiser.
57 Prozent der Fundraiser behaupteten, ihre Organisationen hätten 2008 mehr Geld oder zumindest die gleichen Summen wie 2007 erhalten, während 39 Prozent das Gegenteil feststellten.
Ähnliche Ergebnisse brachte die 8. Jährliche State-of-Fundraising Survey der US-Berufsvereinigung Association of Fundraising Professonals (AFP), bei der knapp 46 Prozent der teilnehmenden Organisationen angaben, 2008 mehr Spenden als 2007 eingenommen zu haben, der niedrigste Wert in den acht Jahren, seit die Untersuchung läuft. 40 Prozent der Organisationen gaben an, weniger als 2007 bekommen zu haben, mehr als in den Jahren zuvor. 14 Prozent sprachen von ungefährem Gleichstand.
Für Deutschland gibt es solche Untersuchungen nicht. Es würde sich aber auf jeden Fall lohnen, wenn zum Beispiel der Fundraising Verband solche Indizes für die Zukunft schaffen könnte. Eine gute Grundlage wäre eine repräsentative Beteiligung an der Benchmark-Studie des Verbands.
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