Dienstleister in der Krise?

Die Wirtschaftskrise dürfte nicht spurlos an den Fundraising-Dienstleistern vorübergehen. Höre gerade, dass eine der größeren Fundraising-Agenturen pleite ist. Andere halten sich als Fassade aufrecht: Fast nur freie Mitarbeiter, großer Kundenkreis, zurzeit aber wenige Aufträge. Kein Wunder, denn in schweren Zeiten sind in Organisationen angestellte Fundraiser gehalten, mehr selbst zu machen, anstatt nach Fremdleistungen zu rufen. „Wozu haben wir denn einen Fundraiser eingestellt?“ oder „Wozu haben wir Ihnen die Fortbildung finanziert?“ bekommen manche zu hören. Schlecht ist das nicht. Denn Fundraising muss in erster Linie von innen kommen, wenn es authentisch sein soll. Besser ist, wenn eine Organisation selbst Fachleute einstellt und sie auf Dauer hält, als kurzfristige Aufträge für alles und jedes an Dritte zu vergeben. Natürlich muss sich nicht jeder ein eigenes Call Center, einen eigenen Lettershop, eigene Druckerei, eigene Gafik aufbauen, und Kaltadressen sucht man auch bei qualifizierten Adressfirmen. Doch die inhaltliche Gestaltung sollte im Haus gemacht verbleiben.

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